Unter dem Motto „Wir alle gegen Mobbing und Gewalt im Netz“ nahm unsere Schule erfolgreich am Präventionsprogramm des Bündnisses gegen Cybermobbing e. V., unterstützt durch die AOK Bayern, teil.
Im Rahmen des Programms fanden ein Workshop für unsere Schülerinnen und Schüler sowie eine Fortbildung für Lehrkräfte statt. Den Abschluss bildete eine Online-Informationsveranstaltung der für Lehrkräfte, Eltern, Betriebe und weitere Interessierte offen war. Für die erfolgreiche Teilnahme am Projekt wurde unsere Schule im Anschluss mit dem Zertifikat „Schule gegen Mobbing und Gewalt im Netz“ ausgezeichnet.
Wie aktuell und gesellschaftlich relevant das Thema Cybermobbing ist, wurde in allen Veranstaltungen deutlich. Mobbing, insbesondere in Form digitaler Gewalt, kann jeden Menschen treffen und oftmals schwerwiegende Folgen für die Betroffenen haben. Umso bedeutender sind gezielte Aufklärung, wirksame Präventionsmaßnahmen und eine klare gemeinsame Haltung gegen jede Form von Mobbing.
Für die Stärkung junger Erwachsener im sozialen und digitalen Raum ist eine respektvolle und wertschätzende Kommunikationskultur von entscheidender Bedeutung. Dazu gehört, hinzusehen, statt wegzusehen, Betroffenen ernst zu nehmen, sowie ihnen konkrete Hilfs- und Unterstützungsangebote aufzuzeigen. Nur so können Opfer wirksam geschützt und zugleich das Bewusstsein potenzieller Täterinnen und Täter geschärft werden.
Ebenso gilt: Wer Mobbing beobachtet und untätig bleibt, trägt dazu bei, dass sich dieses Verhalten fortsetzt. Wegsehen stärkt bestehende Strukturen und macht Mitwissende zu Mitverantwortlichen.
Nur wenn diese Grundsätze im Alltag gelebt werden und alle Beteiligten, ob im Schulalltag, im Betrieb und im privaten Umfeld, Verantwortung übernehmen, können wir gemeinsam ein respektvolles Miteinander fördern und Gewalt, ob offline oder online, entschlossen entgegentreten.
Wir freuen uns darauf, das Präventionsprogramm auch künftig in unseren Klassen einzusetzen und nachhaltig in unserem Schulalltag zu verankern!


